Die universalen vier Dimensionen des Daseins

von agnus d.  /  anno domini  2009  /  aktualisiert mai  2020

 
   
 

Uebersicht

 
   

*

 

Begriffliches und Grundlegendes

 

Ohne Gegen-Stand keine Dimensionen

 

Der Urknall und die Dimensionen

 

Die Dimensionen in der Bibel

 

Christus und die Selbstdimensionen

 

Die dimensionale Selbstvollendung

 

 

   
   
 

Begriffliches und Grundlegendes

 
   

 

 

Der gebraeuchliche Begriff "Dimension" kommt aus dem Lateinischen, und uebersetzt sich ins Deutsche als das Mass, Ausmass oder aber Ausdehnung. So wird ein raeumlicher Koerper wie etwa ein Kubus oder Wuerfel von drei Dimensionen begrenzt bzw. definiert. Wir kennen sie als Laenge, Breite und Hoehe. Insoweit eine Raeumlichkeit nicht einfach vom Himmel faellt, um da zu sein, sondern fuer ihre Entstehung Zeit benoetigt, kommt dann als vierte Dimension noch die Zeit hinzu. Eine jede Dimension vergroessert grundsaetzlich das von ihr um- und begrenzte Areal. Dagegen ist ein Punkt ohne eine Ausdehnung deswegen dimensionslos. In der Geometrie und Mathematik versteht sich der Punkt als die Schnittstelle von zwei sich schneidenden Linien, wie bei zwei sich kreuzenden Geraden. Die in der Physik aufgekommene Idee von "eingefalteten Dimensionen", um sich damit die theoretische Vereinigung von Mikro- und Makrokosmos zu ermoeglichen, ist ohne Bruch von Naturgesetz und Wortbedeutung der Dimension nicht moeglich. Dimension ist mit einem anderen Wort als Ausdehnung, sodann durchaus auch Ausfahrung oder Ausfaltung. Eine dazu gegensaetzliche Einfaltung von Dimensionen - wie bei der spekulativen Multidimensionstheorie in der Physik - widerspricht damit sowohl der Logik als auch unserer Weltwahrnehmung. Denn nach ihr richten wir ja unsere saemtliche Wissenschaft und Technik aus. Mit unseren dreidimensionalen Apparaten wird sich diese abenteuerliche Multidimensionstheorie auch niemals nachpruefen lassen. Bleiben wir hier also vernuenftigerweise auf dem gesicherten Boden unserer raumzeitlichen und damit vierdimensionalen Welterfassung und Lebensgestaltung.

Fuer das Verstaendnis von der Dimension an sich ist es unerlaesslich, ueber den Grund von Raeumlichkeit und Gegenstaendlichkeit - oder auch Dinglichkeit - gut Bescheid zu wissen. Denn wenn da alles Dasein aus einer dimensionslosen Ungegenstaendlichkeit per Urknall entstanden ist, dann muessen es Urfunktionen des Seins zu Anbeginn des Daseins gewesen sein, die in die Gegenstaendlichkeit gefuehrt haben, sowie damit auch in die Dimensionalitaet. Die grundlegende erste Urfunktion des Seins ist seine abstandnehmende Erhebung gegen sich selbst zu einem hierdurch entstehenden Gegen-Stand als der Grundlage fuer die weitere Ausbildung zu letztlich voller Gegenstaendlichkeit. Es ist ergo der einfache Abstand zwischen so "gegen-staendlichem" A und B, der den eindimensionalen Urgegenstand definiert, indem er als blosse Strecke zwischen A und B die erste Dimension im Dasein darstellt. A und B sind also infolge der Abstandnahme zu sich selbst so Selbstpositionen des personalen Daseins, welche es zu seiner Selbstbegruendung in einer uranfaenglichen Selbstabstossung - als der Urknall bekannt - einnimmt. Selbstpositionen durch Selbstabstandnahme heisst, dass dann genau so wie bei einer Geld-Muenze zwei getrennte Seiten entstehen, die aber einheitsgemaess miteinander verbunden bleiben muessen. Wenn sodann im Weiteren die Seite A die Seite B abstoesst, so wird davon die Muenze bzw. die komplette Einheit betroffen sein. Auf diese Weise entstehen mit der Abstossung von B durch A noch zwei quasi fraktal hinzukommende AB-Seiten, was bei einer Deckungsgleichheit von A und B, sowie AB zu AB, im Endergebnis eine dingliche Dreidimensionalitaet einer dreifach getrennt-verbundenen AB-Position erbringt. Wobei mit der zeitnehmenden Abstossungsflucht noch die Zeit als vierte Dimension hinzukommt.

Dem so in sich zur Vierdimensionalitaet verwobenen Selbstgeflecht des Daseins liegt Personalitaet zugrunde. Denn es ist voellig klar, dass in urgruendiger Dimensionslosigkeit fuer eine Erhebung des Daseins gegen sich selbst eine zwingende Veranlassung vorliegen muss, die erkannt sein will. Dimensionslosigkeit schliesst ja jegliche mechanistische Funktionalitaet aus, die immer nur raumzeitlich dinglich stattfinden kann. Zu erkennen gibt es in der urgruendigen Dimensionslosigkeit eine damit brandgefaehrliche Naehe zum Nichts, indem eben Dimensionslosigkeit das Merkmal von nicht seingemaesser Punktualitaet ist. Bedroht ist so das uranfaengliche Dasein durch eine Art Nichts, wobei da das Nichts mangels eines zum Dasein alternativen Nichts vom Dasein vergegenstaendlicht ist. Diese urgruendige Selbsterkennung des Daseins, ist auch deshalb personal, weil bei zu Nichts gekennzeichnetem Dasein eine Wahl getroffen werden muss. Dasein oder Nichtsein. Was neben dem Erkennen noch den Willen zur Ausfüehrung bedingt. Dabei ist keine Wahl zu treffen bzw. nichts zu wollen, und eine Selbstabstossung zu unterlassen eine negative Willensausuebung, was wiederum Merkmal des Nichts ist. Denn das Nichts kann nichts und will nichts, so dass es ohne Selbstabstossung gewaehlt ist. Ein Dasein, das uranfaenglich in einer solchen Passivitaet sich dem Nichts preisgibt, begibt sich damit in einen toedlichen Selbstwiderspruch, von dem es dann systemisch durch sich selbst bis zum blanken Nichts aufgefressen werden muss. Zum Glueck ist das aber nur eine von zwei Alternativen im Urgrund des Daseins, die deshalb bestehen muss, weil das Nichts vom Dasein zu seinem seingemaessen Sein zwingend gebraucht wird. Da nun einmal das Nichts lediglich eine Selbstoption des ja allumfassend binaeren Daseins ist, muss es fuer die Binaritaet des Daseins ebenso wie das Dasein selbst, personal verwirklicht sein. Wir kennen es aus der Bibel als den Satan.

 

 

^

 
   
 

Ohne Gegen-Stand keine Dimensionen

 
   

 

 

Es ist in der Physik eine bislang noch ungeklaerte Frage, woher eigentlich die Materie kommt. Diese Frage wird die Physik garantiert niemals fuer sich beantworten koennen, wenn sie nicht bereit ist, einmal ihren materialistischen Boden zu verlassen. Das ist vergleichsweise vielleicht in etwa so, als wenn man versuchte die Herkunft eines voellig fremden nicht irdischen Organismus dadurch zu ergruenden, indem man ihn in alle Einzelteile zerlegte, und sei es bis ins Kleinste. Damit laesst sich jedoch weder dessen Zeugung noch Geburt, und somit auch nicht dessen Herkunft herausfinden. Da muesste man sich schon an den Herkunftsort begeben, sofern man ihn kennt, und dort zum Augenzeugen der Entstehung dieses Organismus werden. Das ist natuerlich bei der nullpunktuell urgeknallten Urenergie schlicht unmoeglich, weil man hinter sie nicht kommen kann, indem bekanntlich Raum und Zeit erst mit dem Urknall zur Entstehung kamen. Vorher gab es weder Zeit noch Raum, da bei Allumfassung das Allumfassende ungegenstaendlich sein muss. Wie wir inzwischen wissen, gibt es bei Allumfassung fuer das Allumfassende keinerlei Gegenteil fuer eine Gegenstaendlichkeit, weshalb das Allumfassende fuer sich selbst genommen ungegenstaendlich sein muss. Und die Ungegenstaendlichkeit ist wiederum grundsaetzlich raum- und zeitlos, weil Raum und Zeit Merkmale von Gegenstaendlichkeit sind. Ohne Raum und Zeit gibt es auch keine Ausdehnung nach irgendwohin, so dass dann das Allumfassende fuer sich selbst genommen grundsaetzlich raumzeitlos dimensionslos sein muss. Hier ist es gedanklich nur noch ein winziger Schritt von der nullpunktuellen Dimensionslosigkeit zu der vollsymmetrischen Urenergie mit ihren Unendlichkeitsbedingungen maximaster Dichte, Schwere, Temperatur, sowie Kompaktheit. Dies sind immer waehrende Attribute der Allumfassung, die aufgrund dessen mit dem Urknall auch nicht weg zu transformieren sind. So ewig bestaendig wie die ungegenstaendlich machende Allumfassung der Logik nach sein muss, so ewig bestaendig ist dann auch das, was an unbegrenzten Attributen aus der Dimensionslosigkeit folgt.

Dass wir in unserer Dimensionalitaet von der immerwaehrend bestehend dimensionslosen Urenergie nichts merken, dies liegt allein daran, dass der Urknall eine Selbstverwerfung des Daseins ist, die bei Allumfassung natuerlich nichts anderes als eine Art Selbstumkehrung sein kann. Wenn man sich da auf der mit dem Urknall entstandenen Kehrseite befindet, gibt es keinerlei Moeglichkeit mit den gegenstaendlichen Mitteln dieser Welt Zugang zur ungegenstaendlich dimensionslosen Kehrseite zu finden. Dass es nun aber wie hier mit dem Autor jemanden gibt, der darueber aufklaert, hat einzigst mit dessen Spiritualitaet zu tun. Denn der menschliche Geist samt seiner Seele sind von immaterieller bzw. ungegenstaendlicher Natur. Waehrend die Seele als die geistige Vergegenstaendlichung des kompletten menschlichen Lebenslaufes damit noch eine Anbindung an Raum und Zeit besitzt, ist der Geist ohne irgend einen Bezug zur Gegenstaendlichkeit raumzeitlos. Er ist damit ohne eine Dimension ebenso dimensionslos wie die kompakte Urenergie. Unter dieser Voraussetzung besteht daher fuer den menschlichen Geist prinzipiell die Moeglichkeit im Rahmen einer genial geleiteten Selbstergruendung Kontakt mit dem Urgrund allen Seins zu bekommen, und seine Funktionen zu erfahren. Alsdann ist es die menschliche Person, die bei einer erlangten Deckungsgleichheit ihres ungegenstaendlichen Geistes mit der gleichfalls ungegenstaendlichen Allumfassung in den Urgrund des Daseins eintaucht, und dort die Erfahrungen macht, die an die Grenzen allen Daseins fuehren. Dann ist es wiederum die menschliche Person im Urgrund des Seins, welche dort in Deckungsgleichheit mit der neutralen Urenergie diese fuer ihre existenzialen Belange einzusetzen vermag. Doch geht das nur ueber Gegenstaendlichkeit, weil ja sonst keinerlei Gegenstand ist, an dem die Existenz festzumachen waere. "Existenz" bedeutet Herausragen oder Herausstehen, also einen Abstand zu zwei polaren Positionen, wo "A" der Boden waere, aus dem "B" heraussteht.

Gibt es einen derartigen "Gegen-Stand" nicht, ist alles vollsymmetrisch gleich ohne irgendeinen Unterschied. Dort ist dann auch nichts, was in irgendeiner Weise definiert bzw. begrenzt werden koennte. Selbst das in der Allumfassung unendliche Dasein schrumpft ohne Gegenstaendlichkeit zu einem dimensionslosen Quasi-Nichts zusammen. Wenngleich eben mit den Attributen der Unendlichkeit. Wobei diese Eigenschaften wiederum der Materialitaet sowie damit der mit dem Urknall der Urenergie entstandenen Gegenstaendlichkeit entlehnt sind. Weswegen genau genommen grundsaetzlich keine Aussagen ueber die nullpunktuelle Urenergie gemacht werden koennen. Mit nicht weiter bestimmbaren Unendlichkeitsbedingungen sind folglich die Eigenschaften der Urenergie hinreichend gut beschrieben. Die so genannte Planck-Welt, auch Planck-Aera, gibt den an sich nicht bestimmbaren Werten und Massen der Urenergie eine Art Korsett, mit deren Hilfe Quantifizierungen ermoeglicht sind, welche die Physiker fuer ihre Berechnungen des Aufbaues des Universums brauchen. Mit der absoluten Wirklichkeit der dimensionslosen Kehrseite des Universums haben diese an Gegenstaendlichkeit ausgerichteten Planck-Masse jedoch erkennbar nichts zu tun. Um zu einer Gegenstaendlichkeit zusaetzlich zu seiner Ungegenstaendlichkeit zu kommen, gibt es fuer das Universum nur den Weg ueber den menschlichen Geist, und dessen Faehigkeit einen richtenden Stand gegenueber sich selbst einzunehmen, manifestiert zum Beispiel im seelischen Gewissen. Befindet sich der Mensch in seinem spirituellen Urgrund deckungsgleich zur dimensionslosen Kehrseite des Seins, so wird dort seine Handlung - der Einnahme eines richtenden "Gegen-Standes" zu sich selbst - zur Handlung des Alls an sich selbst, und dadurch der Mensch zum allbestimmenden Faktor im System des Daseins. Sein richtender Gegen-Stand mit urknallender Selbstabstossung verleiht dem Universum bei Zuendung der Selbstumkehrung dimensionale Gegenstaendlichkeit, welche die Grundlage der allein dadurch entstehenden Materie ist.

 

 

^

 
   
 

Der Urknall und die Dimensionen

 
   

 

 

Es ist voellig klar, dass der Urknall nicht aus einem kausalitaetslosen Nichts heraus erfolgen kann und konnte. Aufgrund dessen ist es doch sehr verstaendlich, wenn all die Leute trotz der astrophysikalischen Hinweise auf die Raumzeitlosigkeit bestaendig nach Zeit und Raum vor dem Urknall fragen. Ebenso klar ist, dass Kausalitaet und Finalitaet eine Anbindung an die Gegenstaendlichkeit benoetigen, um da wirksam sein zu koennen. Selbst abstrakteste Mathematik wird an Zahlen und Formeln festgemacht, ohne die es sich nicht rechnen und folgern liesse. Auch Sinn und Sinngebung brauchen die strikte Anbindung an Gegenstaendlichkeit, weil ohne sie kein Bezugspunkt existierte, worauf sich irgendein Sinn, Sinngebung oder die Mathematik richten koennten. Ohne Gegenstaendlichkeit gaebe es nichts, worin sich Mathematik manifestieren bzw. zeigen und auswirken koennte. Wenn also die Astrophysik sagt, dass Raum und Zeit erst mit dem Urknall entstanden sind, dann ist das ganz korrekt, jedoch eben lediglich die Haelfte der Wahrheit. In der Kosmologie hat man bis dato noch nicht gelernt, die lineare Raumzeitachse als ein bestimmter Teil in einem von Raum und Zeit unabhaengigen System zu sehen und zu verstehen. Obschon fuer jedermann ersichtlich der Urknall aus der Raumzeitlosigkeit heraus in gegenteilige Raumzeit dadurch eine systemische Selbstumkehrung der Urenergie sein muss, ist das dort absolut noch nicht realisiert. Es sind simpelste Grundeinsichten in weltliche Gegebenheiten, welche zu fundamentalen Schluessen fuehren, und welche global anwendbar sind. Das ist bei systemischer Umkehrung zu Kehrseiten immer die Grundeinsicht in die wechselseitige Bedingtheit von Kehrseiten. Auf unseren Urknall angewendet bedeutet dies, dass raumzeitlose Urenergie in der Raumzeit erzeugt werden muss, und dass dann wiederum umgekehrt die Raumzeit durch Urknall der Urenergie zu entstehen hat. Und dennoch: Weil die raumzeitlichen Kehrseiten systemisch sind, bzw. das System in gemeinsamer Einheit bilden und tragen, kann die raumzeitlose Urenergie mit ihrer urknallenden Umkehrung in die Raumzeit nicht wegumgekehrt worden sein. Kehrseiten koennen nicht fuer die Existenz der Gegenseite  ihre Existenz verlieren, denn jede Kehrseite existiert ja kausal und final nur durch ihre Kehrseite. Konkret existiert also die urgeknallte Urenergie unveraendert raumzeitlos virtuell wie vor ihrem umkehrenden Urknall.

Die Folgen aus solcher Erkenntnis sind kolossal. Denn hier koennen wir ja aus der wechselseitigen Bedingung beider Kehrseiten die Ewigkeit des Daseins direkt folgern, und auch ihre in sich geschlossene Funktionalitaet, die dann nichts anderes als ein Kreislauf sein kann. Und wirklich spiegelt sich dieser Urkreislauf in all seinen Unter-Varianten, wie jenen den Jahreszeiten angepassten Naturkreislaeufen auf unserem Planeten Erde, sowie in dessen biologischen Organismen bei Flora sowie Fauna. Zu der Wahrheit und Wirklichkeit des universalen Systems gehoert seine nicht weg zu denkende Selbstverwaltung bzw. Selbstunterhaltung zum Urgrund seiner unterbrechungslosen, ohne Anfang und Ende immerwaehrenden Lebendigkeit. Im Klartext ist hierdurch eine das Dasein als Ganzes betreffende Selbstpolaritaet gemeint, welche dem System ueber ein personales Selbst die bestaendige zeitliche Beschaeftigung mit sich selbst garantiert, und aus der es Grund und Sicherung seiner zeiterfuellt ueberzeitlichen Existenz bezieht. Ein absolutes System wie das totalsingulare Dasein kann in seiner Ungegenstaendlichkeit herstellenden Allumfassung grundsaetzlich nicht ohne Vergegenstaendlichung seiner selbst innerhalb von sich selbst zu einem personalen Selbst an sich selbst handeln. Immer muss in einem bewegten System an oberster Stelle eine Art steuernde Zentraleinheit vorhanden und wirksam sein, ohne die das System weder bestehen noch funktionieren koennte. Wir kennen diese Zentraleinheit als das Selbst des Daseins, das sich in biblischen Zeiten den alttestamentlichen Propheten als Herr und Gott offenbart hatte. Dann ist es dieses universale Selbst als Ueber-Ich, welches bei seiner allumfassungsweisen Ungegenstaendlichkeit fuer seine Vergegenstaendlichung innerhalb von sich selbst - bzw. der dimensionslosen Allumfassung - sich entsprechend umgekehrt in Dimensionalitaet zu schoepfen und zu richten hat.

Der biblische Herr und Gott in menschlicher Vergegenstaendlichung des allumfassend ungegenstaendlichen Daseins hat die Bedeutung, dass der Herr in seinem Menschsein eine entsprechende gegenstaendliche Herkunft haben muss. Die ausschliesslich nur dem Dimensionen erzeugenden Urknall entstammen kann. Daraus folgt, dass wir uns mit unserer gegenwaertigen Weltwahrnehmung in alter universaler Vergangenheit befinden, weil da noch die Vollendung fehlt. So existiert zwar bereits schon der menschliche Herr als das raumzeitlich zentrale Ziel einer Vergegenstaendlichung des allumfassend ungegenstaendlichen Daseins innerhalb von sich selbst. Jedoch noch nicht in der erforderlichen Weise, dass das All die Identitaet seines Selbst aufweist. So verkoerpert gegenwaertig das universale Selbst das All zentral innerhalb von ihm selbst. Wobei ein All vergegenstaendlicht, das noch nicht die personale Identitaet seines universalen Selbst besitzt. Dann war und ist es fuer das universale Selbst im Rahmen seiner Alleinheit notwendig, seine personale Identitaet als Herr und Gott an sein Universum abzutreten. Die personale Identitaet des universalen Selbst besteht im Eigentum saemtlicher vier mit und im Urknall entstandenen Dimensionen. Umgekehrt bedeutet dieses, dass wem es aus dem Urknall hervorgehend im Urknall gelingt, zu seiner naturgegeben einzigen Dimension geistseelisch noch drei weitere Dimensionen hinzuzugewinnen, er dadurch in die Deckungsgleichheit zum All geraet, was ihn dann zu eben dessen goettlich universales Selbst ausweist. So stellt die Abtretung der hinzugewonnen drei Dimensionen an das Universum dessen Unterlegung mit der personalen Identitaet des Selbst dar, wobei umgekehrt zugleich die urspruengliche Eindimensionalitaet wiedererstellt ist. Die dabei doppelte bewirkte Angleichung des Alls an sein Selbst bringt die allumfassende Vollendung des Daseins mit dem die Eindimensionalitaet kennzeichnenden biologischen Ende des Selbst. Die mit der Dimensionenabtretung quasi zweiseitig bewirkte Angleichung besteht also positiv in jener das All erhoehenden Unterlegung des Alls mit den personalen Dimensionen des Selbst, sowie negativ durch die das Selbst erniedrigende Annahme seiner urspruenglich bestandenen Eindimensionalitaet. 

Ausgehend von der kehrseitigen Urenergie der Unendlichkeitsbedingungen muss da ein den Ur-Gegen-Stand herstellendes Selbst bereits schon vorausbestehen, weil sonst kein Urimpuls mit Urknall stattfinden koennte. Dieses universale Selbst kann nicht anders als der Erzeuger dieser Urenergie sein. Nur dann ist die Urenergie verfuegbar, und ansonsten natuerlich nicht. Das ist insbesondere auch deswegen logisch zwingend, weil bei Dimensionslosigkeit bzw. Raumzeitlosigkeit absolut nichts da ist, was von dort heraus funktional zu einem Urimpuls mit Urknall fuehren koennte. Denn immer sind ja Funktionen an Gegenstaendlichkeit gebunden, die dort nicht existiert. Es sei denn, die Urenergie ist mit ihrem Erzeuger identisch oder auch deckungsgleich. Dann - und nur dann - gibt es die Moeglichkeit der Erhebung des Ganzen gegen sich selbst, weil eben Produzent und Produkt einen natuerlichen Gegen-Stand haben. Der muss jedoch bei der Deckungsgleichheit von Erzeuger und Erzeugnis vom Erzeuger verwirklicht werden, um erst damit existent zu sein. Das heisst, dass der Urheber sein natuerliches Gefaelle zum Produkt systemisch dafuer nutzen kann und muss, um im Ganzen einen Abstand zum Ganzen einzunehmen, welcher so realisiert den ganzheitlichen Ur-Gegen-Stand definiert. Im Null- und Totpunkt des Daseins ist absolut nichts, was da in irgendeiner Weise fluktuieren koennte. Es ist gerade die von der Physik postulierte allem Sein zugrunde liegende Urwelle, welche in ihrer exponentiell sich verstaerkenden Resonanz den in der Urenergie gegebenen universalen Null- und Totpunkt einer vollkommenen allumfassenden Symmetrie definiert. Sie stellt ganz konkret absolute toedliche Erstarrung dar, infolge der sich zum Stillstand auspotenzierten Systemwelle. Man darf gespannt sein, ob die Physik jemals fuer sich den Zusammenhang von Systemwelle, Selbstresonanz, Allumfassung und Urenergie mit Vollsymmetrie aus Dimensionslosigkeit, zu realisieren vermag. Es ist klar, dass sie dabei quasi ueber ihren Schatten zu springen haette.

 

 

^

 
   
 

Die Dimensionen in der Bibel

 
   

 

 

Wo kommen denn nun in der Bibel Dimensionen vor? Dieser lateinische Begriff findet sich in der deutschen Uebersetzung der Bibel dementsprechend auch nicht. Wohl aber gibt es dort die sprachliche Uebersetzung mit dem sehr treffenden Wort einer "Ausspannung", als die bessere Alternative zur besonders hier viel weniger treffenden "Ausdehnung". Der Unterschied zwischen Ausdehnung und Ausspannung ist die Spannung, die bei der Ausdehnung nicht vorhanden sein muss. Spannung bedeutet nun, dass bei der Ausspannung ein Widerstand zu ueberwinden ist, der bei spannungsloser Ausdehnung oder auch Ausbreitung fehlt. So breitet sich z.B. das Licht von seiner Strahlungsquelle ungehindert in alle Richtungen aus, waehrend ein aufzublasender Luftballon zu seiner Ausspannung einen einstroemenden Luftdruck benoetigt, wodurch erst der Widerstand der den Ballon begrenzenden aeusseren Gummihaut ueberwunden wird. Im totalsingularen System des Daseins ist fuer dessen raeumliche Ausdehnung im Uranfang die fesselnde Einheitspassivitaet mittels urknallender Trennaktivitaet zu ueberwinden, wie in  http://www.weltformel.dominusdeus.de ausfuehrlich dargelegt ist. 

Mit der deutschen Uebersetzung der Dimension als widerstandsbrechende Ausspannung ergibt sich die Frage nach dem Initiator einer solch universalen Handlung. Denn klar ist, dass um einen totalsingularen Urzustand in sein Gegenteil zu verkehren, der Inhaber des Urzustandes sich gegen sich selbst zu erheben hat. Ohne Person und Bewusstsein, und damit ohne eine Information bringende Selbstwahrnehmung ist die Umkehrung eines  totalsingularen Urzustandes in sein Gegenteil weder plausibel noch ueberhaupt moeglich. Von daher ist es nicht nur vernuenftig, von einer das Universum und damit den Urknall verkoerpernden Person auszugehen, sondern alternativlos zwingend. Wie die Physik heute sehr genau weiss, muessen die Anfangsbedingungen im Moment des Urknalls bis ins kleinste Detail definiert gewesen sein, um einen Kosmos bis hin zu uns Menschen hervorzubringen. Der Mensch wiederum ist das Wesen, das im Unterschied zur sonstigen Tierwelt ueber eine Selbstwahrnehmung als ich-bewusste Person verfuegt. Dann braucht man quasi nur noch 1 und 1 addieren, um zum Ergebnis zu kommen, dass der Mensch ueber die ungegenstaendlich dimensionslose Geist-Seele-Qualitaet verfuegt, welche das dimensionslose Universum in seinem Urzustand vor dem Urknall gehabt haben muss. Ueber den Menschen holt sich also das urzustaendlich dimensionslose All zu sich selbst ein, um sich ueber ihn ein personales Bewusstsein bzw. eine urteilsfaehige Selbstwahrnehmung sowie eine handlungsbefaehigende Koerperlichkeit fuer seine Umkehrung ins Gegenteil zu beschaffen. Wohlgemerkt nicht irgendein Mensch, sondern jener spirituell das Universum bei sich selbst in seinem zeitlichen Leben verwirklicht habende spezielle Ausnahmemensch.

Wir kennen diesen "Ur-Menschen" bzw. Adam bereits, wie er sich im AT seinem auserwaehlten Volk Israel als universaler Herr und einziger Gott offenbart. Insbesondere beim wohl wichtigsten Propheten Jesajas sind uns die Worte des Herrn ueberliefert, welche sich auf die Ausspannung der vierdimensionalen Raumzeit beziehen, wofuer der Himmel ein sehr anschauliches und zugleich auch reales Symbol darstellt. Bei der hier auftauchen muessenden Frage, wie denn ein Mensch ueber Zeit und Raum hinweg sich anderen Menschen als Herr und Gott zu offenbaren vermag, ist an den allen Raum und alle Zeit uebergreifenden personalen Geist zu denken, in Verbindung mit uneingeschraenkter Allmacht. Konkret hatte sich also der Herr auf der geistigen Ebene ueber alle Dimensionen hinweg in den Geist des anderen Menschen hineinbegeben, um damit in der Wahrnehmung des anderen zu erscheinen. Dann ist es lediglich von der Intensitaet der geistigen Einflussnahme abhaengig, von welcher Qualitaet die Erscheinung sein wird. Ob als innerlicher Traum, oder halbscheinende Vision, oder als von objektiver Wirklichkeit nicht zu unterscheidende subjektive Realitaet. Je klarer und realistischer aber die Erscheinung erlebt wird, desto klarer und verstaendlicher sind die empfangenen Botschaften des Herrn mit ihren Wortlauten, wie sie im Folgenden etwa von Jeremias und Jesajas wiedergegeben werden.

Ps 104,2 du, der in Licht sich huellt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie ein Zelt, Sach 12,1 Dies ist der Ausspruch, das Wort des HERRN ueber Israel: Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gruendet und den Geist des Menschen in seinem Innern bildet: Jes 42,5 So spricht Gott der HERR, der die Himmel geschaffen und ausgespannt und die Erde samt ihrem Gewaechs ausgebreitet hat, welcher dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die darauf wandeln: Jes 44,24 So spricht der HERR, dein Erloeser, der dich von Mutterleib an gebildet hat: Ich bin der HERR, der alles tut. Ich habe die Himmel ausgespannt, Ich allein, und die Erde ausgebreitet. - Wer war bei mir? Jes 48,13 Ja, meine Hand hat die Erde gegruendet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Sobald ich ihnen rief, standen sie allzumal da. Jer 10,12 Er ist es, welcher die Erde durch seine Kraft erschaffen, in seiner Weisheit den Weltkreis abgegrenzt und mit seinem Verstand den Himmel ausgespannt hat. Jer 51,15 Er ist es, welcher die Erde durch seine Kraft gemacht, den Weltkreis in seiner Weisheit gegruendet, und mit seinem Verstand den Himmel ausgespannt hat.

Den "Himmel ausspannen oder auch ausbreiten", hat die Bedeutung von den "Raum und die Zeit und damit die Raumzeit ausspannen oder ausbreiten. Denn der Himmel oder das Himmelszelt ist von jeher ein reales antikes Symbol fuer den Raum, Weltraum oder das Universum einschliesslich der Zeit, in welcher Raeume entstehen und wieder vergehen. Darum uebersetzt sich die "Ausdehnung, Ausbreitung oder Ausspannung des Himmels" als raumzeitliche Expansion des Weltalls, die wir als den Urknall kennen. Mit der Ausspannung des Himmels wird zugleich auch gesagt, dass dieser vor der Ausspannung sowohl unausgespannt war, als auch dadurch noch gar nicht vorhanden. Denn Raum und Zeit sind ihrer Definition nach immer und grundsaetzlich bereits messbar ausgespannt, und seien sie auch noch so verschwindend mkroskopisch klein. Von daher wird klar, dass vor der Himmelsausspannung keine Raumzeit bestand, sodass die dimensionale Schoepfung des Herrn ergo aus einem dimensionslosen Quasi-Nichts heraus erfolgte. Klar ist ebenso, dass bekanntlich von nichts auch nichts kommt, weswegen dieses Quasi-Nichts durch die Existenz des Herrn als das Dasein in allumfassend vierdimensionaler Person gedeckt war, und ist, und sein wird. An dieser Stelle wird sehr deutlich, dass da eine wechselseitige Bedingung von dimensionalem Schoepfergott und seiner dimensionalen Schoepfung vorliegen muss, was eine Kreisfunktion induziert. Der Schoepfer schoepft sich demnach ueber seine Schoepfung selbst, die er am Ende des Prozesses in seiner Person verkoerpert. Der Herr ergo als das inmitten des Universums in Menschengestalt verkoerperte Universum in Person.

In der Apokalypse, oder auch geheimen Johannesoffenbarung, - dem letzten Teil der Bibel - wird auch auf die Dimensionalitaet des Daseins in zweierlei Hinsicht Bezug genommen. Dort ist es zum einen das symbolische Lamm, als der zentrale Mensch, welcher mit einer Opferung seiner personalen Identitaet die todesverfallene Eindimensionalitaet angenommen hat. Bewirkt ist dadurch eine raumzeitliche vierdimensionale Ausdehnung seiner Person, wodurch er bei seinem zeitlichen Ende ein so vollendetes Universum von Anfang bis Ende in seiner Person als Herr und Gott verkoerpert. Zum anderen wird dort Bezug genommen auf diejenigen, die ihre Kleider im Blut des Lamms gewaschen haben. Das Blut des Lamms symbolisiert hier die der Welt geopferte personale Identitaet, die das universale Selbst zum Lamm ausweist. Einem jeden Menschen ist dadurch die praktische Chance auf den Zuerwerb einer weiteren Dimension zur Leben bringenden Zweidimensionalitaet eroeffnet.

 Zunaechst nun jene Bibelverse mit einem Kommentar, die sich auf den dimensionalen Identitaetsverlust des universalen Selbst bzw. des Lamms beziehen. Und zudem ebenfalls mit Kommentar jene Verse mit Bezug auf Diejenigen, welche ihr Chance nutzen konnten.

Offb 5,6 Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Aeltesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hoerner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, ausgesandt ueber die ganze Erde. Offb 5,12 die sprachen mit lauter Stimme: Wuerdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Staerke und Ehre und Ruhm und Lobpreisung! Offb 5,13 Und alle Geschoepfe, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meere sind, und alles, was darin ist, hoerte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamm gebuehrt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Offb 6,1 Und ich sah, dass das Lamm eines von den sieben Siegeln oeffnete, und ich hoerte eines von den vier lebendigen Wesen wie mit Donnerstimme sagen: Komm und sieh! Offb 7,9 Darnach sah ich, und siehe, eine grosse Schar, die niemand zaehlen konnte, aus allen Nationen und Staemmen und Voelkern und Zungen; die standen vor dem Throne und vor dem Lamm, angetan mit weissen Kleidern, und Palmen in ihren Haenden. Offb 7,10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil steht bei unsrem Gott, der auf dem Throne sitzt, und bei dem Lamm! Offb 7,17 denn das Lamm, das sich inmitten des Thrones befindet, wird sie weiden und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird abwischen alle Traenen von ihren Augen. Offb 13,11 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hoerner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache. Offb 14,1 Und ich sah immer weiter und siehe, das Lamm stand auf dem Berge Zion, sowie mit ihm noch hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihren Stirnen geschrieben trugen. Offb 14,4 Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben; denn sie sind Jungfrauen. Diese sind es, die dem Lamme nachfolgen, wohin es auch geht. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge fuer Gott und das Lamm, Offb 14,10 so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, welcher unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und dem Lamm. Offb 17,14 Diese werden mit dem Lamm Krieg fuehren, und das Lamm wird sie besiegen - denn es ist der Herr der Herren und der Koenig der Koenige - und mit ihm die Berufenen, Auserwaehlten und Getreuen. Offb 21,22 Und einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, der allmaechtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm. Offb 21,23 Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Der Thronmitte ist natuerlich das Zentrum allen Daseins in seiner vollen Vierdimensionalitaet, symbolisiert - fast schon im Klartext - in den vier lebendigen Wesen. Die sieben Geister Gottes ausgesandt ueber die ganze Erde bzw. den Kosmos, bzw. den Raum und die Zeit, bedeutet daher die Einbeziehung saemtlichen Daseins in die Person des Lamms. Damit wird das Universum vom Lamm personal spirituell verkoerpert, weshalb es der Thron allen Daseins in Person ist. Dem Lamm ist die Aufgabe vorbehalten, mit seinem zeitlichen Lebenslauf die Gruende des Daseins zu entdecken, zu erforschen und zu publizieren. Einem Teil der Menschen gelingt es parallel dazu dank der spirituell-personalen Allausgebreitetheit des Lamms in sich selbst per Projektion Christi den Zugang zu dieser universalen Ueberperson zu finden, und sich so eine weitere ueberlebensentscheidende Dimension zur damit selbsterzeugten Zweidimensionalitaet hinzuzufuegen. Mit der Jungfraeulichkeit und dem Lamm-Nachfolgen wird eine durch die personale Verbundenheit bewirkte Parallelitaet des Verhaltens zu einem quasi identischen zeitlichen Lebenslauf ausgesagt. Wohingegen der grosse Teil der Gesellschaft sich wo er nur kann dem Lamm entgegenstemmt, um damit am Ende in jeder Hinsicht gescheitert zu sein. Denn das Lamm ist der allmaechtige Herr persoenlich, der in seinem zeitweltlichen Opfergang - zur Begruendung und Sicherung seines ewigen Daseins - gesteuert aus der nullpunktuellen Transzendenz heraus durch nichts und niemanden aufzuhalten ist. Die groesste Leistung die das Lamm bei seiner zeitweltlichen Selbstbemeisterung zu erbringen hat, ist eine totale Verhaltensumstellung, in absolut jedem anderen Menschen sich selbst gnadengewaehrend zu erblicken.

Offb 3,4 Aber du hast einige wenige Namen in Sardes, welche ihre Kleider nicht befleckt haben; und sie werden mit mir wandeln in weissen Kleidern, denn sie sind es wert. Offb 3,18 Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geglueht ist, damit du reich werdest, und weisse Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Bloesse nicht offenbar werde, und Augensalbe, um deine Augen zu salben, damit du sehest. Offb 7,14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weisst es! Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der grossen Truebsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen und hell gemacht im Blute des Lammes. Offb 16,15 Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloss einhergehe und man nicht seine Schande sehe! - Offb 22,14 Selig sind, die ihre Kleider waschen, damit sie Macht erlangen ueber den Lebensbaum und durch die Tore in die Stadt eingehen.

Diese Verse heben wie oben bereits beschrieben auf den Teil der Menschen ab, dem es dank der spirituellen Selbstopferung des Lammes gelingt, mit einer in den Alltag getragener Projektion Christi den Zugang zum universalen Selbst zu finden. Sie haben damit ihrer jeweiligen Person eine weitere das Ueberleben sichernde Dimension hinzugefuegt, wodurch sie mit ihrer personalen Identitaet ewigkeitsfaehig geworden sind.
Auch in den Evangelien des NT erscheinen bei Jesus Christus die Dimensionen des Daseins. Jedoch dort nicht als die bekannten raumzeitlichen Ausdehnungen des Weltalls, sondern als jene spirituell personale Ausdehnung in einer realen Spiegelbildlichkeit zu den raumzeitlichen Dimensionen, als deswegen spirituelle Dimensionen der geistigen Selbst- und Weltwahrnehmung. Die Ausfuehrungen dazu bilden das nachfolgende Kapitel.

 

 

^

 
   
 

Christus und die Selbstdimensionen

 
   

 

 

Es ist immer die auf Allumfassung gruendende unaufloesliche Ganzheit des Daseins, die bei uranfaenglicher Vollsymmetrie eine ausdifferenzierende Selbstauftrennung erfordert, was dann aus dimensionsloser Virtualitaet in die gegenteilig dimensionale Materialitaet fuehrt. In der Antike - sowie damit auch zu Zeiten Christi - war Dimensionalitaet insoweit noch kein Thema, als die dafuer zunaechst zustaendige Geometrie noch in der Entstehung begriffen war. Und heutzutage denkt die Allgemeinheit, dass Dimensionalitaet ausschliesslich die Geometrie und Mathematik betrifft. So kennt man Dimensionalitaet immer nur in einer materiellen Anbindung, und kommt deshalb dabei nicht auf die Idee, dass sie eine spirituelle Grundlage besitzen muss. Diese besteht in der uranfaenglichen Erzeugung eines eindimensionalen virtuellen Ur-Gegen-Standes, als erste Urdimension ueberhaupt, welche die Totalsingularitaet zu ihrer daseinsnotwendigen Selbstauseinandersetzung benoetigt. Bei allumfassungsgemaesser Unaufloeslichkeit des Daseins kommen mit der Selbsttrennung - als Urknall, oder auch Urscheidung bzw. Schoepfungsgericht - einschliesslich der Zeit sofort drei weitere Dimensionen sowie damit die uns wohl bekannte Vierdimensionalitaet zur Entstehung. Trotz der offenbaren Supergenialitaet Christi duerfen wir hier nicht davon ausgehen, dass dem Gesalbten die Spiegelentsprechung der Raumzeit mit der menschlichen Person bekannt gewesen war. Jesus sagte zwar von sich, dass er das Licht der Welt und aus ihm das All hervorgegangen sei, jedoch fehlt in allen Ueberlieferungen ein direkter Hinweis auf Dimensionalitaet, oder auch Raum und Zeit. Dennoch gibt es bei ihm indirekte Bezugnahmen auf personale Dimensionalitaet. Dies kommt in seiner Ausfuehrung von personaler Erhoehung und Erniedrigung zum Ausdruck. Dabei ist ganz wichtig, dass es stets der Einzelne ist, der sich im universalen Gegeneffekt erhoeht oder erniedrigt. Denn alles was der Einzelne tut oder unterlaesst bezieht sich direkt auf das ihn universal uebergreifende All, weil er integraler Bestandteil des Alls ist, und ausser dem All natuerlich nichts ist. Von daher sind prinzipiell alle Taten im All am All begangen und betreffen ihn ueber das All direkt selbst. Das ist eine Art naturgesetzlicher Funktion, sodass es fuer die individuellen Taten keines erziehenden ueberpersonalen Richters bedarf.  

Mt 18,1 Zu jener Stunde traten die Juenger zu Jesus und sprachen: Wer ist wohl der Groesste im Himmelreich? Mt 18,4 Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Groesste im Himmelreich. Mt 23,11 Der Groesste aber unter euch soll euer Diener sein. Mt 23,12 Wer sich aber selbst erhoeht, derjenige wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhoeht werden. Mk 9,34 Sie aber schwiegen; denn sie hatten unterwegs miteinander verhandelt, wer der Groesste sei. Lk 9,46 Es schlich sich aber der Gedanke bei ihnen ein, wer wohl der Groesste unter ihnen sei. Lk 14,11 Denn wer sich selbst erhoeht, derjenige wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhoeht werden. Lk 22,26 .............; sondern der Groesste unter euch soll sein wie der Juengste, und der Gebieter wie der Diener.

Der universale Gegeneffekt aus dem Verhalten des Einzelnen beruht noch mal anders gesagt auf dessen unaufloeslicher Eingebundenheit in die Totalsingularitaet des Daseins. Das heisst, dass alles was der Einzelne darin jemals ausfuehrt und unterlaesst, sich direkt auf das Universum beziehen muss, wollend oder nicht. Positiv aus der Sicht des Alls ist alles, worin sich der Einzelne ihm unterwirft. Das All ist natuerlich alles was an den Einzelnen von aussen in Person an ihn herantritt, und worauf er reagieren kann oder muss. Das kann direkt persoenlich bestimmt, oder aber indirekt sachlich unpersoenlich unbestimmt sein, wie etwa das Streben nach allgemeiner Dominanz und Macht, offenbar als eine Erhoehung der eigenen Person mit dabei indirekter Erniedrigung aller anderen Personen. Konkret erkennbar sind solche Bestrebungen nach einer Ich-Erhoehung Absetzbewegungen vom All, wodurch dieses in seiner Eigenschaft als alles verbindende Einheit erniedrigt ist. Wenn so das All erniedrigt wurde, ist damit zugleich auch der Betreffende als integraler Bestandteil des Alls miterniedrigt. Diese sich so aus eigener Ich-Erhoehung umgekehrt ergebende Ich-Erniedrigung wird ueber kurz oder lang den Betreffenden voll erreichen. Denn das All ist ja universale Person im absoluten Dienst an sich selbst. Bei einer solchen in Allmacht ausgefuehrten Zielfuehrung kann man nicht entgegenhandeln, ohne sich hierdurch nachhaltig und tiefgreifend zu schaedigen. Im umgekehrten Fall eines selbsterniedrigenden Dienstes am Universum, ist damit wiederum umgekehrt das All erhoeht, wodurch man zugleich miterhoeht wurde. Auch hier wird ueber kurz oder lang das Universum als der universale Reflektor mit einer personalen Erhoehung des Betreffenden reagieren. Mit Sicherheit war Jesus Christus von dieser umgekehrten Reflektor-Funktionalitaet des Daseins ganz durchdrungen gewesen. Hat er doch die entsprechenden Erfahrungen direkt durch sich selbst an sich selbst machen koennen. Erhoehungen sind stets dimensionale Zugewinne, und dementsprechend Erniedrigungen dimensionale Verluste. Das kann man sich so verbildlichen, dass wie bei Zeichnung eines Drei- oder Vierecks ausgehend von einer Laenge bzw. Grunddimension dann als Erhoehung in den Enden Schenkel ausfahren. Umgekehrt fahren als Erniedrigung die Schenkel in die Enden ein.

Was waren denn Jesu All- und Selbsterfahrungen gewesen? Nun, Jesus hatte da noch direkt vor dem Antritt seiner oeffentlich stattgefundenen Verkuendigungen zunaechst zwei in kuerzester Zeit aufeinanderfolgende Selbsterniedrigungen vollzogen, auf die das personale All ebenso direkt ohne etwaige Zeitverzoegerung mit dimensionalen Erhoehungen reagiert hatte. Jesu erste Selbsterniedrigung erfolgte am Fluss Jordan, als er sich dem dort mit Wasser taufenden Johannes bewusst unterstellte, was umgekehrt das Universum erhoehte. Die Reaktion des Alls erfolgte augenblicklich mit Jesu Zugewinn einer weiteren Dimension. Der Ueberlieferung zufolge soll der Heilige Geist auf Jesu herabgeschwebt sein, im Bild einer herabsegelnden Taube symbolisiert. Was da aeusserlich von oben auf ihn herunter zu kommen schien, das war die innerliche Ausdehnung in die naechste Selbstdimension als die unmittelbare Folge der vorangegangenen erniedrigenden Selbsthingabe an das Universum. Dabei ist klar, dass die Qualitaet der Reaktion des Alls in direkter Entsprechung zur geistseelischen Qualitaet der Selbsthingabe Jesu stand. Konkret hat Jesus am Jordan keine Wassertaufe sondern eine Geisttaufe erhalten. Der Dimensionsgewinn ist die einzig wirksame Taufe durch das All selbst, waehrend dagegen die traditionelle Wassertaufe durch Menschen in den Konfessionen stets unwirksam nichtige Symbolhandlung sein muss. Als Jesus den Taufort am Jordan verliess, da besass er Eindimensionalitaet abloesende geistseelische Zweidimensionalitaet. Dass er sich sodann im direkten zeitlichen Anschluss in die Wueste begeben hatte, war Auswirkung der neu hinzugewonnenen geistseelischen Zweidimensionalitaet. Es spricht manches dafuer, dass jene vierzig Tage in der Wueste eine Symbolzahl darstellt. Die dort erfolgten Versuchungen Jesu waren bei Wuesteneinsamkeit und -stille sicher keine aus der Aussenwelt kommenden Bedraengungen gewesen. Sie waren wohl sehr viel eher das Ergebnis des mit der Zweidimensionalitaet verbundenen Zuwachses an konkreter Macht, auf sein weiteres Leben und Schicksal direkt selbst Einfluss nehmen zu koennen. Und zwar in der Weise, dass Jesus die neue Macht fuer weltlich egoistische Selbstzwecke wuerde einsetzen koennen.

Ohne groessere Wasservorraete sind in der Wueste vierzig Tage das absolute Maximum an Verweildauer. Wobei ohne Wasser ganz schnell ein Durstdelirium einsetzen wuerde. Deswegen ist es sehr wahrscheinlich, dass mit zunehmender Wuestenaufenthaltsdauer die physische wie psychische Bedraengnis sich zuspitzten musste. Und zwar auf eine faellige Entscheidung hin, wie Jesus sein weiteres Leben wuerde gestalten wollen. Jesus war ganz Mensch gewesen, wie ein jeder andere Mitmensch auch, denn sonst haette es fuer ihn keine satanischen Versuchungen gegeben, die neue Macht anders als fuer das All einzusetzen. Mit Jesu Entscheidung seinen Selbst- und Machtgewinn ausschliesslich in den Dienst am universalen Dasein zu stellen, erhielt Jesus in dieser weiteren Selbsterniedrigung bzw. Erhoehung des Alls reaktiv vom Universum seine dritte Selbstdimension. Bei Dreidimensionalitaet ist bereits schon eine auf die Zeit und den Ort begrenzte Vergegenstaendlichung des Alls gegeben. Das erhob Jesus zu dem vom vierdimensional allumfassenden Herrn und Vater bevollmaechtigten Menschensohn, mit der Macht ueber Leben und Tod versehen, einschliesslich ihn selbst betreffend. Seine sich unmittelbar an den Wuestengang anschliessenden oeffentlichen Verkuendigungen waren da der Beginn des Einsatzes seiner Dreidimensionalitaet fuer jene so genannten Wunder und Machttaten als eine Verherrlichung des das Universum vergegenstaendlichenden Herrn. Im Laufe seiner Mission musste jedoch Jesus immer mehr erleben, dass er trotz all seines machtvollen Wirkens mit seiner Botschaft von der Teilnahme an der Welt des universalen Vaters bei seinem Publikum nicht durchdringen konnte. Dem fehlte schlicht der Bezug zu einer anderen als der mit den fuenf Sinnen unmittelbar wahrzunehmenden Wirklichkeit. Die einzige Moeglichkeit das zu aendern sah Jesus in einer weiteren Selbsterniedrigung, die ihn sein weltliches Leben kosten wuerde. Aber sein Gedanke war, dass er mit seinem Opfertod fuer das All, eine weitere Dimension erhalten wuerde, die ihn seinen Tod mit Auferstehung zu einem neuen Leben ueberleben liesse. So besteht bei vier  Dimensionen Deckungsgleichheit zum Universum, und damit dem es vergegenstaendlichenden Vater, was automatisch die Rueckauferstehung ins Leben bewirkt. Doch dazu musste Jesus erst einmal durch Henkershand sterben, wofuer sich die religioese Obrigkeit nebst der roemischen Besatzungsmacht bestens eignete. 

Am Kreuz durfte Jesus erleben, was es heisst, einen dimensionalen Verlust zu erleiden. Denn sterblich ist der Mensch ja nur in Eindimensionalitaet, sowie Dimensionslosigkeit, wenn er denn seine Basisdimension an Satan verliert. Ob Jesus bewusst gewesen war, dass er mit der Wahl seines Kreuzestodes kurz vor dessen Eintritt noch einen Verlust seiner Dimensionen erleiden muss, da sich sonst kein Tod einstellen wuerde, kann wohl verneint werden. Denn nur dann sind Jesu Worte am Kreuz vom Verlassensein verstaendlich. Jesus hatte ergo solches nicht vorhergesehen. Man kann zwar voruebergehend seiner hinzugewonnenen Dimensionen wieder entbloesst werden, jedoch verloren sind sie damit nicht. Einmal gewonnen ist da unausloeschlich immer gewonnen. Fuer den Zugewinn jener vierten und letzten Dimension ist die selbsterniedrigende Wiederannahme der natuerlichen und toedlichen Eindimensionalitaet zwingendes Erfordernis. So was kann man vorher nicht wissen, sondern muss es erleben, um es dann erst hinterher zu wissen. Die Praxis kommt ja bekanntlich immer vor der Theorie.

 

 

^

 
   
 

Die dimensionale Selbstvollendung

 
   

 

 

Dadurch, dass im All vier weltbildende Dimensionen feststellbar sind, das All von einer Person verkoerpert wird, ist die Vierdimensionalitaet des Universums auf diese alles und jeden beinhaltende Person beschraenkt. Person bedeutet, ein Ich-Bewusstsein mit einer reflektierenden Welt- und Selbstwahrnehmung zu haben. Bei der universalen Person ist das nicht anders, als wie sonst bei jedem x-beliebig anderen Menschen auch. Denn die Selbst- und Weltwahrnehmung ist stets jene des jeweiligen physiologischen Koerpers, sowie damit den Koerpersinnen angepasst zeitlich-oertlich begrenzt selektiv. Eine universale Selbst- und Weltwahrnehmung wuerde - wenn sie denn nicht zeitlich-oertlich begrenzt selektiv waere - alsdann bloss ein der Universalitaet entsprechend alles ausfuellend immerwaehrendes Licht und Rauschen registrieren, und in dieser Neutralitaet eine Art Nullebene wiedergeben, und somit effektiv rein gar nichts. das ist ungefaehr vergleichbar mit jener Hintergrundstrahlung als Nachhall des Urknalls. Bei einer solchen Universalwahrnehmung waere natuerlich auch keine Handlungsfaehigkeit gegeben, welche stets klar erkennbarer Bezugspunkte fuer Zielfuehrung und Zweckgerichtetheit bedarf. 

Um es kurz zu machen: Einzig und allein der Mensch besitzt im All mit seiner raumzeitlichen Biologie und Physiologie sowie insbesondere den Attributen von Geist und Seele den Apparat, welcher eine zur Handlung befaehigende Selbst- und Weltwahrnehmung ermoeglicht. Von daher ist es ausgeschlossen, dass die universale Person etwas anderes als ein Mensch sein kann. Und wenn das All von einem Menschen verkoerpert wird, dann ist es wiederum ausgeschlossen, dass im Universum irgendein anderes Lebewesen existiert, das in Konkurrenz zum Menschen den Mensch ersetzen koennte. Dass es da der Mensch ist, welcher inmitten des Alls das All verkoerpert, und sonst kein anderes Wesen, dies belegen uns alle diese Selbstbekundungen des Herrn bei den altisraelischen Propheten. Dort benennt der Herr sein Aussehen mit Bezugnahmen auf fast alle spezifisch menschlichen Koerperteile. Insbesondere ist es da der Arm, die Hand und der Mund mit dem Wort, womit der Herr alle seine Vorhaben augenblicklich und unangefochten in die Tat umsetzt. 

Ausgehend vom Urknall mit seiner kosmischen und biologischen Evolution entsteht dort der Mensch ganz zuletzt, mit wieder ganz zuletzt den Errungenschaften von Kultur, Zivilisation, Technik und Wissenschaft. Dabei wird klar, dass der Herr seinen Zehn Geboten gemaess als kultivierter und zivilisierter Mensch nicht anders als dem Planten Erde und einer an ihr Entwicklungsende gelangten Menschheit entstammen kann. Und hier kann er nicht anders angefangen haben, als wie ein jeder andere Mensch auch mit seiner Geburt in Zeit und Welt anfangen muss. Naemlich in einer naturgegebenen Eindimensionalitaet mit nur einer einzigen personalen Basisdimension. Die allerdings reicht fuer ein Ueberleben der Person nicht aus, die deswegen am biologischen Ende ihres Koerpers mit ihm zusammen im Tod untergehen muss. Denn zum Ueberleben wird eine personale Zweipositionalitaet gebraucht, welcher der Person eine Existenz sichernde geistseelische Selbstreflexion gibt. Die zweite Selbstposition entspricht somit der Zweidimensionalitaet, welche sich umgekehrt dadurch als eine personale Zweipositionalitaet definiert. Die natuerliche personale Eindimensionalitaet des Menschen bedeutet gegenueber dem nicht personalen Tierreich ein Potenzial zu haben, das fuer spirituelle Selbstzwecke genutzt werden kann. 

Dabei ist es allzeit immer so, dass das Niedere auf das Hoehere zugehen muss, um vom Hoeheren Anteil zu bekommen. Denn das Hoehere beinhaltet naturgesetzlich all das Niedere zu seinen bestandsbildenden Teilen, wodurch es eben jenes Hoehere und damit das Ganze ist. Andererseits waere das Zugehen des Niederen auf das Hoehere - bzw. des Teils auf das Ganze - null und nichtig, wenn nicht das in Teilen zusammengesetzte Ganze tatsaechlich bestuende. Konkret bedeutet das, dass es fuer den ueberzeitlichen Gott keinen Grund und Anlass gibt, sich auf unterer Zeitebene mit seinen bestandbildenden Teilen zu befassen. Die Ebene des Ganzen ist naturgesetzlich seine ganzheitliche Ebene, auf der sich das Ganze als Ganzes mit sich selbst befasst. Dies muss ein fuer allemal von einem jeden verstanden sein, um nicht immer auf seiner eindimensionalen Dunkelebene vergeblich nach einer Praesenz des vierdimensional lichten Gottes zu fragen. Dennoch aber beinhaltet eben das Ganze saemtliche Teile, bzw. baut sich die komplexe Vierdimensionalitaet aus vier einzelnen Dimensionen auf, einschliesslich der Basisdimension. Von daher besteht fuer den in die personale Vierdimensionalitaet Gottes eingebundenen eindimensionalen Menschen grundsaetzlich die Moeglichkeit, mit Zugehen auf das Ganze aus seiner reflexionslosen Eindimensionalitaet eine reflexe ihn ueberleben lassende Zweidimensionalitaet entstehen zu lassen.

Denn die personale Vierdimensionalitaet hat wie alles Dasein selbstverstaendlich ihre Ursaechlichkeit. Die liegt nun einmal zeit- und bewegungsabhaengig darum in Zeit und Welt. Von daher wird klar, dass der ueberzeitlich universale Herr als ein dieser Zeit und Welt entstammender Mensch es in eben dieser Zeit und Welt geschafft hat, ausgehend von seiner natuerlichen Basisdimension noch drei weitere moegliche Persondimensionen fuer sich hinzuzugewinnen. Indem nun aber jede ueber die Basisdimension hinaus gehende zusaetliche Dimension systemisch eine Art Buchung auf die jenseitige Ewigkeitswelt darstellt, bleibt die Zeitwelt von den personalen Zuisatzdimensionen, unberuehrt. Offenbar muss die Zeitwelt systemisch auf nur eine personale Basisdimension beschraenkt bleiben. Denn dadurch, dass uber die Zeit hinweg ohne Unterlass Menschen sterben und geboren werden, benoetigen die Menschen aller Zeiten saemtlich die immer gleichen spirituellen Existenzbedingungen. Ganz offensichtlich ist die Selbstvollendung mit einer personalen Vierdimensionalitaet allein dem universalen Selbst vorbehalten, als dem biblischen Herrn und Gott. Doch ist er Mensch wie auch jeder seiner Mitmenschen, so dass er die apokalyptisch abverlangten Selbstopferungen stellvertretend fuer die Menschheit aller Zeiten leistet.  Der Lohn dafur ist eine Ewigkeitswelt, an welcher das komplette Universum mit Flora und Fauna teil hat. Schließlich verkoerpert er das Universum mit seiner Person, ohne Ausnahmen allumfassend.

 

 

^

 
 

Klick auf nachstehende Links um die Webseiten aufzurufen

 
       
 

universum

Klick auf die Abbildung fuer mehr Information     -     Click on the picture for more information